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"Tell the chef, the beer is on me."
Hallo und Willkommen zu einer weiteren Episode der minimalst
philosphischen Ausgabe von “Thoughts of V4nn3lle”.
Wie immer gilt: Es ist mein Teil …. MEIN
Aber Entwarnung, heut gibts nur ne Entstehungsgeschichte zu dem Bild
Jaa, das war damals, noch vor dem Krieg als ich noch jung war … ungefähr in deinem Alter mein Kind.
Eines schönen Tages als ich mit meinem Freund Cochones im Auto saß ... Was du weist nicht was ein Auto ist?
Zu meiner Zeit hatten die Fortbewegungsmittel für Jedermann noch Räder, und bewegten sich fast ausschließlich
am Boden, und so etwas nannten wir Automobil. Also wo war ich stehengeblieben … achja … ich war mit Cochones
im Auto und wir erfuhren dass sich in 7 Tagen ein Großteil unserer Freunde in dem, den heutigen Outlands
angehörenden, Orts “U***ng” [aus Datenschutzgründen zensiert
] treffen wollten.
Spontan entstand in unseren Köpfen die Idee die Odyssee aus dem Ruhrpott ins weit entfernte U***ing auf uns
zu nehmen und unsere Freunde mit unserer Anwesenheit zu überraschen.
Nachdem ich die “Für” und “Wieder” dieser Reise abgewägt hatte entschieden wir uns an einem Donnerstag
am nächsten Tag hizufahren, und übers Wochenende zu bleiben. Nach 6:30h Autofahrt … ja, damals fuhren
diese Dinger noch nicht so schnell wie heute … auf jeden Fall kamen wir dann an und überraschten
die versammelte Mannschaft in dem dortigen Bistro. Nach dem ausgiebigen Genuss des damals noch
legalen bewusstseinserweiternden Getränk “Bier”, machten wir uns auf den Heimweg und schliefen einer
nach dem anderen im Wohnzimmer des Gastgebers ein. Am nächsten Morgen entschieden Deadhopper,
Cochones und ich uns, das wunderschöne Herbstwetter zu genießen, und wanderten um einen Teil
eines nahelegenenen Seengebiets. Und auf besagtem Rundweg entstanden einige schöne Bilder,
unter anderem das Bild das etwas nachbearbeitet oben zu sehen ist. Am darauf folgenden Sonntag
machten Cochones und ich uns wieder auf den (Heim?!)Weg gen Norden und erreichten
nach ca. 6h Autofahrt unsere trauten 4 Wände.
Es war ein wunderbares Wochenende, leider VIEL zu kurz.
Aber es gab schließlich einen Lichtblick, da nahezu alle der an dem Wochenende anwesenden uns an Sylvester besuchen kam.
Wie dieser Besuch verlief, erzähl ich dir an einem anderen Tag. Für heute bin ich erschöpft
und du solltest für dein Studium lernen, du schreibst schließlich in 6 Tagen deine erste Klausur.
“Nimm das Leben nicht so schwer, du kommst eh nicht lebend raus.”
V4nn3lle
Share and Enjoy:
In meinem letzten Blogeintrag habe ich mich mit diversen Fragen beschäftigt,
die alle mehr oder weniger tiefgründig waren.
Heute ist es im Grunde einfach, es dreht sich um die Frage “Warum…?”.
Seit vielen Jahren, Jahrzenten und Jahrhunderten beschäftigen sich Menschen mit dem Thema des Determinismus des Menschen. Inwiefern ist der Mensch in seinem Handeln frei und inwiefern wird er von einer höheren Macht geleitet?
Stellt jemand die Frage “Warum [hier passende Frage einsetzten] ? ” so hat der Gefragte die Qual der Wahl sich zwischen einer einfachen Antwort und einer Abhandlung bezüglich logischer Fakten die dazu führten zu entscheiden.
“Warum hast du die Milch nicht in den Kühlschrank gestellt?” erscheint im ersten Moment als einfache Frage. Eine passende, und einfache Antwort wäre z.B. “Hab ich vergessen.” Allerdings in Bezug auf den Determinismus wäre diese Antwort weitaus unzureichend.
“Ich habe die Milch nicht in den Kühlschrank gestellt, weil der direkte Weg, von dem Standort des Kaffees zu meinem Ziel, nicht an dem Kühlschrank vorbeiführte und ich somit in meinem Unterbewusstsein das Aufräumen der Milch als kontraindikativ zum zurückzulegenden Weg empfunden habe.”
So oder ähnlich könnte eine Antwort aussehen, die deterministische Züge hat.
Man muss allerdings hinzufügen, dass es verschiedene Schwierigkeitslevel gibt, gestellte Fragen logisch korrekt zu beantworten.
Die “Milchfrage” war so ziemlich unterstes Level.
Fragen wie: “Warum ziehst du zuerst den linken Schuh aus, und dann den rechten” oder “Warum schläfst du auf dem Bauch” lassen sich da schon um einiges schwerer beantworten, wenn man den logischen Hintergrund, der zu der gegebenen Situation führte, betrachtet.
Problematisch wird es wenn sich Fragen z.B. auf Gefühle und Emotionen beziehen. Eine durchaus interessante Antwortmöglichkeit bietet hier ein schön verpacktes “Weil halt” (:.
Und für mich als einen Menschen der eh schon viel zu viel denkt, ist es besonders verwirrend wenn man eine Frage gestellt bekommt, die man irgendwie versucht!!! kausal zu beantworten. Man gibt die Frage zurück und sie wird mit “Weil halt” beantwortet und irgendwie erscheint einem genau diese Antwort als die beste und aussagekräftigste die man hätte geben können…
Und man ist mit seiner Antwort auf einmal garnicht mehr zufrieden und versucht eine Antwort (für sich selbst) zu finden, die wieder ins ‘Schema’ passt.
Naja, das sind Dinge die vielleicht nicht die Welt bewegen, aber die mich nachts um halb 1 wach halten … hab ich schon erwähnt dass ich zu viel denke? Hab ich schon? Achso …
Noch ein Fakt zum Ende:
80% der Amokläufer spielen ‘Killerspiele’.
100% der Amokläufer essen Brot.
(“Woher haben sie diese Statistik? – Von Ihrer Mutter!!!” – Simpsons)
So, mal sehen ob das Ding zwischen den Ohren (hä? was meint er? kenn ich ned) jetzt Ruhe gibt und ich endlich einschlafen kann.
So far, Stay tuned … und ja kein Brot mehr essen!!!
Vannelle
P.S.: Warum hab ich nochmal kein Psychologie studiert …. achja, da war was mit Numerus Clausus und Abinote usw^^
1. Was kann ich wissen?
2. Was soll ich tun?
3. Was darf ich hoffen?
4. Was ist der Mensch?
Fragen, welchen sich schon Kant ausführlich widmete.
Warum ich auf diese Fragen stoße? Seltsamerweise sind das im Grunde genau die Fragen die mir oft durch den Kopf gehen. Ich hatte diese Fragen vielleicht nicht in dieser klaren Formulierung wie es der Meister seines Fachs vermochte, aber die Quintessenz der Fragestellung stimmt überein.
Wie sich schon das ein oder andere Mal bei meinen laienhaften Versuchen bewahrheitet hat ist die rein empirische Betrachtung des menschlichen Wesens ein Unterfangen ohne Aussicht auf Erfolg.
Aber wenn der Drang das unmögliche zu verstehen, obwohl kein Ende in Sicht ist, von dem Wunsch nach Perfektion vorran getrieben wird?!
Ich werde das ganze an einem Beispiel erläutern:
Es gibt ein Spiel mit n+1 Regeln. Immer wenn man denkt man hat die letzte Regel des Spiels verstanden, kommt eine weitere Regel hinzu. Der unstillbare Wille zu gewinnen ist allerdings so stark, dass man jede neue Regel, wie ein trockener Schwamm das Wasser, aufsaugt.
In diesem Fall gibt es ein grundlegendes Problem: Irgendwann ist der Schwamm voll.
Ist man zum Scheitern verurteilt, weil der Drang nach Perfektion nicht befriedigt wird? Nimmt der Drang nach Perfektion proportional zur Spielzeit ab? Lässt man tropfenweise die unwichtigen, kleinen Regeln abfließen um sich auf die spielentscheidenden zu konzentrieren?
Und ohne Frage: Wie weis man, ob die Mitspieler nach den selben Regeln spielen?
Um wieder auf die anfänglichen Fragen zurückzukommen: Sei das Spiel das Leben, so sind Kants Fragen äquivalent zu den Fragen bezüglich des vollgesogenen Schwamms.
Es gibt viele Situationen die als ‘Spiel’ auf sogenannten ‘Regeln’ basieren. Die richtigen Regeln für das richtige Spiel zu finden und zu lernen, beinhaltet wohl der Lernprozess des Lebens.
Ja, das war eventuell starker Tobak was die zusammengewürfelten Buchstaben ergeben haben, aber ich habe wohl für mich das ausgedrückt was mich beschäftigt. Und da sind wir gleich wieder bei den empirischen Überlegungen: beschäftigt mich das wirklich, oder hat das Thema mich so mitgerissen? Warum beschäftigt mich das? Warum ist die Erde kein pyramidenähnliches Gebilde und warum zur Hölle heist ein ‘Apfel’ nicht ‘Banane’? Können Hasen wirklich nicht sprechen, oder können wir deren Sprache wie das Ultraviolette Licht einfach nicht wahrnehmen? Warum legen Hasen keine Ostereier?
Soll sich jeder über seine Gedanken gedanken machen, und nicht über meine. Sinnvoll, sinnfrei Sinn?
Wer sich selbst die Frage des “Sinns” stellt, dem kann ich nur die Band Knorkator und deren Liedtexte empfehlen, da diese Band sich mit der Frage nach dem Sinn in Texten beschäftigte.
So, das wars für heute, grüßt mir die gelb-grün gepunkteten Truthähne.
Grüße Vannelle
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Nach einem kleinen Diskurs gestern via Twitter, habe ich mich wiedermal an unseren Blog gesetzt um mein Mitteilungsbedürfnis an die Menschheit zu befriedigen. Ob es jemand liest ist mir herzlich egal,wenn es jemand liest: auch! Und wenn mir jemand seine Meinung zu irgend welchen Artikeln sagen will: Die Komments sind mir auch egal.
Es ist nicht so, dass mir alles egal wäre … nein im Gegenteil: mein persönliches Wohl, das Wohl der Menschen die ich liebe und respektiere etc. brä bla. Es ist mir einfach nur egal was ein x-beliebiger Nutzer des WWW denkt, der durch Zufall?! auf shoutitout gelangt.
Dadurch dass dieser Blog nun doch seit einiger Zeit mit stillem Schweigen das Geschehene ignoriert, nutze ich diese Ebene der medialen Kommunikation um das mir Geschehene zu reflektieren. An dieser Stelle ein Dankeschön an datGosch die das treffend formuliert hat: im Grunde dient ein Tagebuch (was ein Blog zweifelsohne ist, allerdings mit öffenlicher Ausrichtung) zur eigenen Reflexion und nicht der Übermittlung von Information.
Ja was ist passiert seit meinem letzen (einigermaßen sinnvollen) Blogeintrag vom 26. Januar 2009?
Eine Menge, und doch nichts. Ich habe getrunken, geraucht, gefeiert, Urlaub gemacht, Studiengang gewählt, umgezogen. Im Grunde bin ich in meinem bisherigen Leben einen riesigen Schritt vorran gekommen,
wenn man das so sagen kann: auf dreidimensionaler Ebene.
Territorial, in Bezug auf meinen Lebensweg, und in Bezug auf gemachte Erfahrungen.
Heute ist der 11.11.2009 … und in weniger als 2h geht das seltsam anmutende Treiben des ‘Karneval’ welcher im
tiefen Süden, dessen Schoß ich entspringe, einfach unter ‘Fasching’ bekannt ist.
Ich bin bekennender Karnevalsmuffel und was mir bisher unter ‘Fasching’ bekannt war, erstreckt sich meiner
Erfahrung nach ausschließlich auf eine Woche im Februar: Ich habe mir sagen lassen, dass das in dem vom Bergbau
gekenntzeichetem Bundesland drastisch diffenrenziert vonstatten geht.
Am 11.11. um 11:11 Uhr wird meiner Information das Rathaus in Düsseldorf gestürmt und Freibier an die
todesmutigen Vasallen verteilt, welche in dem Unterfangen erfolgreich waren sich die doch als unüberwindbar
geltenden Stufen in den ersten Stock des Ratshauses hinaufzukämpfen.
Wenn ich mir dieses Schauspiel vorstelle, kommt mir plötzlich das Bild einer Stampede der Stierhatz in Pamplona in den Sinn.
Warum ich nicht da bin? Ich halte nicht viel von dem bunten Treiben auf den Straßen der Welt. Vielleicht weil ich
noch keinen ‘Karneval’ erlebt habe, wie man mir immer wieder klarmachen will, vielleicht auch nur weil ich keine
Rechtfertigung für meinen Alkoholgenuss benötige.
Die Ursprünge hat der ‘Karneval’/’Fasching’/’Fastnacht’ eigentlich in der christlichen Form der heidnischen
Winteraustreibung, sowie Einflüsse in der ‘Narretei’, Lokalpatriotismus und der ‘Verhönung der französischen
Besatzung Anfangs des 19. Jhdt’. Schon gewusst?
Ich vermute der Großteil der todesmutigen Vasallen hat eigentlich nur ein spezielles Ziel im Obergeschoss des Ratshauses.
Zum Zeitpunk der eigentlichen gesellschaftlichen Interaktion zwischen maskierten und bunt bekleideten Individuen
im Februar bin ich vorraussichtlich durch die Prüfungssituation an meiner Universität anderweitig fokussiert,
und es ist mir egal !!!
Das war das erste, und aktuellste Thema von vielen.
Lasst euch nicht von Gelb-Grün karierten Truthähnen ansprechen, machts gut und nicht zu oft.
Grüße Vannelle
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Juuuten Abend erstmal,
nach langer Zeit unfassbar aber doch wahr ein Blogpost auf shoutitout.to. Nachdem mir doch in der letzten Zeit der Spaß am bloggen vergangen ist und ich wenn nur noch surfe, habe ich zusammen mit Jan einen Tumblog eröffnet, Sinn und Zweck davon ist es so ziemlich alles gefundene zu posten. Alles weitere ist auf dem Blog zu lesen coffeeandbytes.tumblr.com aktuell nur unter der tumblr Standardurl erreichbar, doch bald sollte auch folgender Link funktionieren, sobald der DNS Server die Änderungen übernommen hat: http://www.coffeeandbytes.com.
So far…stay tuned
Greetz Cochones
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"Tell the chef, the beer is on me."
"Basically the price of a night on the town!"
"I'd love to help kickstart continued development! And 0 EUR/month really does make fiscal sense too...