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June 02 2010

May 31 2010

Sponsored post

Soup.io will be discontinued :(

Dear soup.io fans and users,
 
today, we have to share very sad news. Soup.io will stop working in less than 10 days. :(
 
It's breaking our heart and we honestly tried whatever we could to keep the platform up and running. But the high costs and low revenue streams made it impossible to continue with it. We invested a lot of personal time and money to operate the platform, but when it's over, it's over.
 
We are really sorry. Soup.io is part of the internet history and online for one and a half decades.
 
Here are the hard facts:
- In 10 days the platform will stop working.
- Backup your data in this time
- We will not keep backups nor can we recover your data
 
July, 20th, 2020 is the due date.
 
Please, share your thoughts and feelings here.
 
Your Soup.io TEAM
Reposted bydotmariuszMagoryannerdanelmangoerainbowzombieskilledmyunicorntomashLogHiMakalesorSilentRulebiauekjamaicanbeatlevuneserenitephinangusiastysmoke11Climbingpragne-ataraksjisauerscharfArchimedesgreywolfmodalnaTheCrimsonIdoljormungundmarbearwaco6mieczuuFeindfeuerDagarhenvairashowmetherainbowszpaqusdivihindsightTabslawujcioBateyelynTabslaensommenitaeliblameyouHalobeatzalicexxxmgnsNorkNorkarthiimasadclownsurprisemeTriforcefemiMalikorCyamissiostrablackmoth7KorewapluePstrykMarcoDWdesperateeeSalvator84100sunslamnedIntezupkazproszkuLarryGreenSkyoutofmyheadyannimsmall-idea-colliderdrfredxmascolaradeinneuerfreundnothingiseverythingnothingiseverythingoxygeniuminsideXYarrickrav302mydafsoup-01BeatNickrudosci

February 15 2010

Der 120€ Blogpost

Dies wird, oder zum Zeitpunkt wo du mein/e liebe/r Leser/in diese Zeilen liest,

ist der teuerste Blogeintrag in der Geschichte von ShoutItOut.to .

Der Grund dafür ist dass wir vergessen haben die Domain zu kündigen da sie ja nur von mir und das auch

mehr schlecht als recht genutzt wird, und der Vertrag jetzt für unglaubliche 120€ um 2 Jahre verlängert

wurde, sofern ich die weitergeleitete Email beim Überfliegen richtig interpretiert habe.

Aber: Ich mach das beste draus, und schreib mal wieder nen Blogpost. Mir liegt vieles auf der Zunge, und

ich kam in letzter Zeit einfach nicht dazu das in geschriebene Worte zu verpacken

und/oder mir fehlte die Muse, die mich nicht küsste.

Am Anfang war das Wort …


Ein Thema, welches schon seit einer Weile ein lauschiges Plätzchen zwischen meinen Ohren gefunden hat.

Wenn mich jemand fragen würde welche meiner Ansicht nach die mächtigste Waffe wäre, würde ich ganz

ehrlich und ohne jeglichen Einfluss meiner ehemaligen Deutschlehrer antworten: “Das Wort.”

Allerdings möchte ich jetzt nicht über eine platonische Liebe zu den oft komplizierten Kombinationen von

Buchstaben palavern, ebenso wenig wie ich meine Vernunft (Feigheit?) welche mich oft davor bewahrt hat

jemandem eine Gerade Rechte zu verpassen, mit pazifistischen Äußerungen bzgl. der waffenfähigkeit von

Worten behandeln möchte.

Mir geht es eher um den Verfall der Kommunikation durch moderne “Kommunikationsmedien”, bevorzugt

SMS/ICQ und ähnliche Medien. Ich gestehe, es ist nahezu unverschämt wenn ich als angehender

Informatiker (bzw. wie mir so oft gesagt wird, unechter Informatikstudent …) dieses Thema betrachte,

aber wieso sollte ich etwas ignorieren was sich mir wie Eier auf die Tomaten legt … ähh … oder Tomaten

auf den Augen?! Ach wer weis das schon, wie das mit dem Gemüse im Gesicht ist.

Der angebliche “Verfall” der deutschen Sprache durch moderne Massenkommunikationsmedien wurde ja

schon ausgiebig behandelt, und so wurden wir (ich spreche für mich und euch Leser, da ich vermute dass

hauptsächlich Gleich- oder Ähnlichgesinnte diesen Blog lesen ;) ) als “Generation LOL” bezeichnet.

Ich für meinen Teil schiebe diese Entwicklung einfach auf die Globalisierung, die Hektik und auf die

daraus resultierende Notwendigkeit die Sprache kürzer und effizienter zu machen. Und wenn mir der

Sündenbock nicht mehr gefällt, schiebe ich es einfach auf Darwin. Natürliche Selektion der Wörter im

Laufe der Evolution. Das angepassteste überlebt … lol (ROFL er hat LOL gesagt).

Allerdings geht bei der Kommunikation durch das geschriebene Wort, viel mehr verloren als die

(alt-?)deutsche Sprache. Wie wir uns vielleicht erinnern besteht die Rhetorik auch aus Mimik und Gestik.

Worte haben immer nur eine einzige Aussage, intensiver sind nur noch Zahlen. Sich allerdings im

Binärcode zu unterhalten, wäre uneffizient und einfach wahnsinniger Blödsinn. Unglücklicherweise gibt es

in unserer verworrenen Sprache noch Späße wie Sarkasmus und/oder Ironie. Seinem Gesprächspartner

unmissverständlich und ohne Möglichkeit der Fehlinterpretation etwas zu sagen ist schon bei einem

persönlichem Gespräch schwer genug, aber über ICQ/SMS? Absolut unmöglich.

Fazit: Ein Kaffee mit einem Freund/Freundin ist einfach eine komplett andere Liga, als Unterhaltungen

über Tastaturen und Bildschirme.

Jetzt denkt ihr: “Ohooo, der is ja kluk (ich bin Universitätsstudent #Simpsons), hat der Informatiker-Nerd

das auch schon rausgefunden!?”


Eine neue Erkenntnis ist das sicher nicht, aber irgendwie gibt es doch immer wieder Augenblicke in

welchen ich bemerke dass ich vor ner Stunde besser meine Klappe gehalten hätte (oder besser, die Finger

still) und stattdessen nen Kaffee getrunken, da das Einmischen und Verbessern wollen falsch verstanden

wurde, oder ich nur mit Worten nicht das ausdrücken kann was ich sagen will.

Schlecht gewählte Wörter im können im falschen Augenblick sehr viel zerstören.

Im falschen Augenblick nichts zu sagen, kann auch in die Hose gehen, weil es den Eindruck hinterlassen

kann man wäre gleichgültig, und ein “in den Arm nehmen”, “verstehend Nicken” oder “mitfühlend in die

Augen sehen” ist im Zeitalter der Online-Unterhaltungen einfach nicht.  Da wird jeder seinen eigenen Brei

kochen müssen. Der/Die eine sollte in manchen Augenblicken mehr reden, und der/die Andere muss

lernen im falschen Augenblick das richtige zu sagen.

Vielleicht hilft es ja mir, dass ich gerne koche, und meistens auch etwas genießbares herauskommt.

Und Freunde erkennt man, wenn sie sich nicht an Wörtern aufhängen.

Jetzt sind fast die 600 Wörter voll, und ich hätte schon ein nächstes Thema im Kopf.

Aber das wird warten, und in einem ganz eigenen Blogpost behandelt werden, gleiches Recht für alle.

Das wars erstmal für den Augenblick.

Und immer dran denken: John Daniels is watching you.

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December 08 2009

Dead Men Walking …

DeadManWalking

Hallo und Willkommen zu einer weiteren Episode der minimalst

philosphischen Ausgabe von “Thoughts of V4nn3lle”.

Wie immer gilt: Es ist mein Teil …. MEIN

Aber Entwarnung, heut gibts nur ne Entstehungsgeschichte zu dem Bild ;)

Jaa, das war damals, noch vor dem Krieg als ich noch jung war … ungefähr in deinem Alter mein Kind.
Eines schönen Tages als ich mit meinem Freund Cochones im Auto saß ... Was du weist nicht was ein Auto ist?

Zu meiner Zeit hatten die Fortbewegungsmittel für Jedermann noch Räder, und bewegten sich fast ausschließlich

am Boden, und so etwas nannten wir Automobil. Also wo war ich stehengeblieben … achja … ich war mit Cochones

im Auto und wir erfuhren dass sich in 7 Tagen ein Großteil unserer Freunde in dem, den heutigen Outlands

angehörenden, Orts “U***ng” [aus Datenschutzgründen zensiert ;) ] treffen wollten.
Spontan entstand in unseren Köpfen die Idee die Odyssee aus dem Ruhrpott ins weit entfernte U***ing auf uns

zu nehmen und unsere Freunde mit unserer Anwesenheit zu überraschen.
Nachdem ich die “Für” und “Wieder” dieser Reise abgewägt hatte entschieden wir uns an einem Donnerstag

am nächsten Tag hizufahren, und übers Wochenende zu bleiben. Nach 6:30h Autofahrt … ja, damals fuhren

diese Dinger noch nicht so schnell wie heute … auf jeden Fall kamen wir dann an und überraschten

die versammelte Mannschaft in dem dortigen Bistro. Nach dem ausgiebigen Genuss des damals noch

legalen bewusstseinserweiternden Getränk “Bier”, machten wir uns auf den Heimweg und schliefen einer
nach dem anderen im Wohnzimmer des Gastgebers ein. Am nächsten Morgen entschieden Deadhopper,
Cochones und ich uns, das wunderschöne Herbstwetter zu genießen, und wanderten um einen Teil
eines nahelegenenen Seengebiets. Und auf besagtem Rundweg entstanden einige schöne Bilder, unter anderem das Bild das etwas nachbearbeitet oben zu sehen ist. Am darauf folgenden Sonntag machten Cochones und ich uns wieder auf den (Heim?!)Weg gen Norden und erreichten
nach ca. 6h Autofahrt unsere trauten 4 Wände.

Es war ein wunderbares Wochenende, leider VIEL zu kurz.
Aber es gab schließlich einen Lichtblick, da nahezu alle der an dem Wochenende anwesenden uns an Sylvester besuchen kam.

Wie dieser Besuch verlief, erzähl ich dir an einem anderen Tag. Für heute bin ich erschöpft

und du solltest für dein Studium lernen, du schreibst schließlich in 6 Tagen deine erste Klausur.

“Nimm das Leben nicht so schwer, du kommst eh nicht lebend raus.”

V4nn3lle

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November 16 2009

Fragen über Fragen

In meinem letzten Blogeintrag habe ich mich mit diversen Fragen beschäftigt,
die alle mehr oder weniger tiefgründig waren.

Heute ist es im Grunde einfach, es dreht sich um die Frage “Warum…?”.

Seit vielen Jahren, Jahrzenten und Jahrhunderten beschäftigen sich Menschen mit dem Thema des Determinismus des Menschen. Inwiefern ist der Mensch in seinem Handeln frei und inwiefern wird er von einer höheren Macht geleitet?

Stellt jemand die Frage “Warum [hier passende Frage einsetzten] ? ” so hat der Gefragte die Qual der Wahl sich zwischen einer einfachen Antwort und einer Abhandlung bezüglich logischer Fakten die dazu führten zu entscheiden.

“Warum hast du die Milch nicht in den Kühlschrank gestellt?” erscheint im ersten Moment als einfache Frage. Eine passende, und einfache Antwort wäre z.B. “Hab ich vergessen.” Allerdings in Bezug auf den Determinismus wäre diese Antwort weitaus unzureichend.

“Ich habe die Milch nicht in den Kühlschrank gestellt, weil der direkte Weg, von dem Standort des Kaffees zu meinem Ziel, nicht an dem Kühlschrank vorbeiführte und ich somit in meinem Unterbewusstsein das Aufräumen der Milch als kontraindikativ zum zurückzulegenden Weg empfunden habe.”
So oder ähnlich könnte eine Antwort aussehen, die deterministische Züge hat.

Man muss allerdings hinzufügen, dass es verschiedene Schwierigkeitslevel gibt, gestellte Fragen logisch korrekt zu beantworten.
Die “Milchfrage” war so ziemlich unterstes Level.

Fragen wie: “Warum ziehst du zuerst den linken Schuh aus, und dann den rechten” oder “Warum schläfst du auf dem Bauch” lassen sich da schon um einiges schwerer beantworten, wenn man den logischen Hintergrund, der zu der gegebenen Situation führte, betrachtet.

Problematisch wird es wenn sich Fragen z.B. auf Gefühle und Emotionen beziehen. Eine durchaus interessante Antwortmöglichkeit bietet hier ein schön verpacktes “Weil halt” (:.

Und für mich als einen Menschen der eh schon viel zu viel denkt, ist es besonders verwirrend wenn man eine Frage gestellt bekommt, die man irgendwie versucht!!! kausal zu beantworten. Man gibt die Frage zurück und sie wird mit “Weil halt” beantwortet und irgendwie erscheint einem genau diese Antwort als die beste und aussagekräftigste die man hätte geben können…
Und man ist mit seiner Antwort auf einmal garnicht mehr zufrieden und versucht eine Antwort (für sich selbst) zu finden, die wieder ins ‘Schema’ passt.

Naja, das sind Dinge die vielleicht nicht die Welt bewegen, aber die mich nachts um halb 1 wach halten … hab ich schon erwähnt dass ich zu viel denke? Hab ich schon? Achso …

Noch ein Fakt zum Ende:
80% der Amokläufer spielen ‘Killerspiele’.
100% der Amokläufer essen Brot.

(“Woher haben sie diese Statistik? – Von Ihrer Mutter!!!” – Simpsons)

So, mal sehen ob das Ding zwischen den Ohren (hä? was meint er? kenn ich ned) jetzt Ruhe gibt und ich endlich einschlafen kann.

So far, Stay tuned … und ja kein Brot mehr essen!!!
Vannelle


P.S.: Warum hab ich nochmal kein Psychologie studiert …. achja, da war was mit Numerus Clausus und Abinote usw^^

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November 11 2009

Zwiegespräch zwischen dem Sein

1. Was kann ich wissen?
2. Was soll ich tun?
3. Was darf ich hoffen?
4. Was ist der Mensch?

Fragen, welchen sich schon Kant ausführlich widmete.
Warum ich auf diese Fragen stoße? Seltsamerweise sind das im Grunde genau die Fragen die mir oft durch den Kopf gehen. Ich hatte diese Fragen vielleicht nicht in dieser klaren Formulierung wie es der Meister seines Fachs vermochte, aber die Quintessenz der Fragestellung stimmt überein.



Wie sich schon das ein oder andere Mal bei meinen laienhaften Versuchen bewahrheitet hat ist die rein empirische Betrachtung des menschlichen Wesens ein Unterfangen ohne Aussicht auf Erfolg.

Aber wenn der Drang das unmögliche zu verstehen, obwohl kein Ende in Sicht ist, von dem Wunsch nach Perfektion vorran getrieben wird?!

Ich werde das ganze an einem Beispiel erläutern:

Es gibt ein Spiel mit n+1 Regeln. Immer wenn man denkt man hat die letzte Regel des Spiels verstanden, kommt eine weitere Regel hinzu. Der unstillbare Wille zu gewinnen ist allerdings so stark, dass man jede neue Regel, wie ein trockener Schwamm das Wasser, aufsaugt.

In diesem Fall gibt es ein grundlegendes Problem: Irgendwann ist der Schwamm voll.

Ist man zum Scheitern verurteilt, weil der Drang nach Perfektion nicht befriedigt wird? Nimmt der Drang nach Perfektion proportional zur Spielzeit ab? Lässt man tropfenweise die unwichtigen, kleinen Regeln abfließen um sich auf die spielentscheidenden zu konzentrieren?

Und ohne Frage: Wie weis man, ob die Mitspieler nach den selben Regeln spielen?

Um wieder auf die anfänglichen Fragen zurückzukommen: Sei das Spiel das Leben, so sind Kants Fragen äquivalent zu den Fragen bezüglich des vollgesogenen Schwamms.

Es gibt viele Situationen die als ‘Spiel’ auf sogenannten ‘Regeln’ basieren. Die richtigen Regeln für das richtige Spiel zu finden und zu lernen, beinhaltet wohl der Lernprozess des Lebens.

Ja, das war eventuell starker Tobak was die zusammengewürfelten Buchstaben ergeben haben, aber ich habe wohl für mich das ausgedrückt was mich beschäftigt. Und da sind wir gleich wieder bei den empirischen Überlegungen: beschäftigt mich das wirklich, oder hat das Thema mich so mitgerissen? Warum beschäftigt mich das? Warum ist die Erde kein pyramidenähnliches Gebilde und warum zur Hölle heist ein ‘Apfel’ nicht ‘Banane’? Können Hasen wirklich nicht sprechen, oder können wir deren Sprache wie das Ultraviolette Licht einfach nicht wahrnehmen? Warum legen Hasen keine Ostereier?

Soll sich jeder über seine Gedanken gedanken machen, und nicht über meine. Sinnvoll, sinnfrei Sinn?

Wer sich selbst die Frage des “Sinns” stellt, dem kann ich nur die Band Knorkator und deren Liedtexte empfehlen, da diese Band sich mit der Frage nach dem Sinn in Texten beschäftigte.

So, das wars für heute, grüßt mir die gelb-grün gepunkteten Truthähne.

Grüße Vannelle

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Revival of a Silence

Nach einem kleinen Diskurs gestern via Twitter, habe ich mich wiedermal an unseren Blog gesetzt um mein Mitteilungsbedürfnis an die Menschheit zu befriedigen. Ob es jemand liest ist mir herzlich egal,wenn es jemand liest: auch! Und wenn mir jemand seine Meinung zu irgend welchen Artikeln sagen will: Die Komments sind mir auch egal.

Es ist nicht so, dass mir alles egal wäre … nein im Gegenteil: mein persönliches Wohl, das Wohl der Menschen die ich liebe und respektiere etc. brä bla. Es ist mir einfach nur egal was ein x-beliebiger Nutzer des WWW denkt, der durch Zufall?! auf shoutitout gelangt.

Dadurch dass dieser Blog nun doch seit einiger Zeit mit stillem Schweigen das Geschehene ignoriert, nutze ich diese Ebene der medialen Kommunikation um das mir Geschehene zu reflektieren. An dieser Stelle ein Dankeschön an datGosch die das treffend formuliert hat: im Grunde dient ein Tagebuch (was ein Blog zweifelsohne ist, allerdings mit öffenlicher Ausrichtung) zur eigenen Reflexion und nicht der Übermittlung von Information.

Ja was ist passiert seit meinem letzen (einigermaßen sinnvollen) Blogeintrag vom 26. Januar 2009?

Eine Menge, und doch nichts. Ich habe getrunken, geraucht, gefeiert, Urlaub gemacht, Studiengang gewählt, umgezogen. Im Grunde bin ich in meinem bisherigen Leben einen riesigen Schritt vorran gekommen,
wenn man das so sagen kann: auf dreidimensionaler Ebene.
Territorial, in Bezug auf meinen Lebensweg, und in Bezug auf gemachte Erfahrungen.


  • - Ich bin ca. 700km umgezogen, in eine Gegend in die man mich davor nur mit vielen guten Gründen locken konnte.

  • - Ich habe meinen Zivildienst beendet und bin jetzt Student

  • - Ich habe Erfahrungen gemacht… ja viele und doch nie genug. Erfahrungen die ich anderen nicht wünsche, Erfahrungen die jeder machen sollte und Erfahrungen die jeder machen möchte.


Es gäbe im Moment unheimlich viele Themen über die ich schreiben könnte, Themen über die ich schreiben möchte und aktuelle Themen die von mir zer-/getreten werden möchten. Kommt Zeit, kommt Thema.

Heute ist der 11.11.2009 … und in weniger als 2h geht das seltsam anmutende Treiben des ‘Karneval’ welcher im
tiefen Süden, dessen Schoß ich entspringe, einfach unter ‘Fasching’ bekannt ist.

Ich bin bekennender Karnevalsmuffel und was mir bisher unter ‘Fasching’ bekannt war, erstreckt sich meiner
Erfahrung nach ausschließlich auf eine Woche im Februar: Ich habe mir sagen lassen, dass das in dem vom Bergbau gekenntzeichetem Bundesland drastisch diffenrenziert vonstatten geht.

Am 11.11. um 11:11 Uhr wird meiner Information das Rathaus in Düsseldorf gestürmt und Freibier an die
todesmutigen Vasallen verteilt, welche in dem Unterfangen erfolgreich waren sich die doch als unüberwindbar
geltenden Stufen in den ersten Stock des Ratshauses hinaufzukämpfen.

Wenn ich mir dieses Schauspiel vorstelle, kommt mir plötzlich das Bild einer Stampede der Stierhatz in Pamplona in den Sinn.

Warum ich nicht da bin? Ich halte nicht viel von dem bunten Treiben auf den Straßen der Welt. Vielleicht weil ich
noch keinen ‘Karneval’ erlebt habe, wie man mir immer wieder klarmachen will, vielleicht auch nur weil ich keine
Rechtfertigung für meinen Alkoholgenuss benötige.

Die Ursprünge hat der ‘Karneval’/’Fasching’/’Fastnacht’ eigentlich in der christlichen Form der heidnischen
Winteraustreibung, sowie Einflüsse in der ‘Narretei’, Lokalpatriotismus und der ‘Verhönung der französischen
Besatzung Anfangs des 19. Jhdt’. Schon gewusst?

Ich vermute der Großteil der todesmutigen Vasallen hat eigentlich nur ein spezielles Ziel im Obergeschoss des Ratshauses.

Zum Zeitpunk der eigentlichen gesellschaftlichen Interaktion zwischen maskierten und bunt bekleideten Individuen
im Februar bin ich vorraussichtlich durch die Prüfungssituation an meiner Universität anderweitig fokussiert,
und es ist mir egal !!!

Das war das erste, und aktuellste Thema von vielen.

Lasst euch nicht von Gelb-Grün karierten Truthähnen ansprechen, machts gut und nicht zu oft.

Grüße Vannelle

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May 19 2009

April 29 2009

Die ersten Werke mit meiner neuen Nikon D40

Made by DeadHopper

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April 23 2009

April 21 2009

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