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April 17 2015

June 02 2010

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May 31 2010

February 15 2010

Der 120€ Blogpost

Dies wird, oder zum Zeitpunkt wo du mein/e liebe/r Leser/in diese Zeilen liest,

ist der teuerste Blogeintrag in der Geschichte von ShoutItOut.to .

Der Grund dafür ist dass wir vergessen haben die Domain zu kündigen da sie ja nur von mir und das auch

mehr schlecht als recht genutzt wird, und der Vertrag jetzt für unglaubliche 120€ um 2 Jahre verlängert

wurde, sofern ich die weitergeleitete Email beim Überfliegen richtig interpretiert habe.

Aber: Ich mach das beste draus, und schreib mal wieder nen Blogpost. Mir liegt vieles auf der Zunge, und

ich kam in letzter Zeit einfach nicht dazu das in geschriebene Worte zu verpacken

und/oder mir fehlte die Muse, die mich nicht küsste.

Am Anfang war das Wort …


Ein Thema, welches schon seit einer Weile ein lauschiges Plätzchen zwischen meinen Ohren gefunden hat.

Wenn mich jemand fragen würde welche meiner Ansicht nach die mächtigste Waffe wäre, würde ich ganz

ehrlich und ohne jeglichen Einfluss meiner ehemaligen Deutschlehrer antworten: “Das Wort.”

Allerdings möchte ich jetzt nicht über eine platonische Liebe zu den oft komplizierten Kombinationen von

Buchstaben palavern, ebenso wenig wie ich meine Vernunft (Feigheit?) welche mich oft davor bewahrt hat

jemandem eine Gerade Rechte zu verpassen, mit pazifistischen Äußerungen bzgl. der waffenfähigkeit von

Worten behandeln möchte.

Mir geht es eher um den Verfall der Kommunikation durch moderne “Kommunikationsmedien”, bevorzugt

SMS/ICQ und ähnliche Medien. Ich gestehe, es ist nahezu unverschämt wenn ich als angehender

Informatiker (bzw. wie mir so oft gesagt wird, unechter Informatikstudent …) dieses Thema betrachte,

aber wieso sollte ich etwas ignorieren was sich mir wie Eier auf die Tomaten legt … ähh … oder Tomaten

auf den Augen?! Ach wer weis das schon, wie das mit dem Gemüse im Gesicht ist.

Der angebliche “Verfall” der deutschen Sprache durch moderne Massenkommunikationsmedien wurde ja

schon ausgiebig behandelt, und so wurden wir (ich spreche für mich und euch Leser, da ich vermute dass

hauptsächlich Gleich- oder Ähnlichgesinnte diesen Blog lesen ;) ) als “Generation LOL” bezeichnet.

Ich für meinen Teil schiebe diese Entwicklung einfach auf die Globalisierung, die Hektik und auf die

daraus resultierende Notwendigkeit die Sprache kürzer und effizienter zu machen. Und wenn mir der

Sündenbock nicht mehr gefällt, schiebe ich es einfach auf Darwin. Natürliche Selektion der Wörter im

Laufe der Evolution. Das angepassteste überlebt … lol (ROFL er hat LOL gesagt).

Allerdings geht bei der Kommunikation durch das geschriebene Wort, viel mehr verloren als die

(alt-?)deutsche Sprache. Wie wir uns vielleicht erinnern besteht die Rhetorik auch aus Mimik und Gestik.

Worte haben immer nur eine einzige Aussage, intensiver sind nur noch Zahlen. Sich allerdings im

Binärcode zu unterhalten, wäre uneffizient und einfach wahnsinniger Blödsinn. Unglücklicherweise gibt es

in unserer verworrenen Sprache noch Späße wie Sarkasmus und/oder Ironie. Seinem Gesprächspartner

unmissverständlich und ohne Möglichkeit der Fehlinterpretation etwas zu sagen ist schon bei einem

persönlichem Gespräch schwer genug, aber über ICQ/SMS? Absolut unmöglich.

Fazit: Ein Kaffee mit einem Freund/Freundin ist einfach eine komplett andere Liga, als Unterhaltungen

über Tastaturen und Bildschirme.

Jetzt denkt ihr: “Ohooo, der is ja kluk (ich bin Universitätsstudent #Simpsons), hat der Informatiker-Nerd

das auch schon rausgefunden!?”


Eine neue Erkenntnis ist das sicher nicht, aber irgendwie gibt es doch immer wieder Augenblicke in

welchen ich bemerke dass ich vor ner Stunde besser meine Klappe gehalten hätte (oder besser, die Finger

still) und stattdessen nen Kaffee getrunken, da das Einmischen und Verbessern wollen falsch verstanden

wurde, oder ich nur mit Worten nicht das ausdrücken kann was ich sagen will.

Schlecht gewählte Wörter im können im falschen Augenblick sehr viel zerstören.

Im falschen Augenblick nichts zu sagen, kann auch in die Hose gehen, weil es den Eindruck hinterlassen

kann man wäre gleichgültig, und ein “in den Arm nehmen”, “verstehend Nicken” oder “mitfühlend in die

Augen sehen” ist im Zeitalter der Online-Unterhaltungen einfach nicht.  Da wird jeder seinen eigenen Brei

kochen müssen. Der/Die eine sollte in manchen Augenblicken mehr reden, und der/die Andere muss

lernen im falschen Augenblick das richtige zu sagen.

Vielleicht hilft es ja mir, dass ich gerne koche, und meistens auch etwas genießbares herauskommt.

Und Freunde erkennt man, wenn sie sich nicht an Wörtern aufhängen.

Jetzt sind fast die 600 Wörter voll, und ich hätte schon ein nächstes Thema im Kopf.

Aber das wird warten, und in einem ganz eigenen Blogpost behandelt werden, gleiches Recht für alle.

Das wars erstmal für den Augenblick.

Und immer dran denken: John Daniels is watching you.

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June 02 2010

May 31 2010

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