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"Tell the chef, the beer is on me."
1. Was kann ich wissen?
2. Was soll ich tun?
3. Was darf ich hoffen?
4. Was ist der Mensch?
Fragen, welchen sich schon Kant ausführlich widmete.
Warum ich auf diese Fragen stoße? Seltsamerweise sind das im Grunde genau die Fragen die mir oft durch den Kopf gehen. Ich hatte diese Fragen vielleicht nicht in dieser klaren Formulierung wie es der Meister seines Fachs vermochte, aber die Quintessenz der Fragestellung stimmt überein.
Wie sich schon das ein oder andere Mal bei meinen laienhaften Versuchen bewahrheitet hat ist die rein empirische Betrachtung des menschlichen Wesens ein Unterfangen ohne Aussicht auf Erfolg.
Aber wenn der Drang das unmögliche zu verstehen, obwohl kein Ende in Sicht ist, von dem Wunsch nach Perfektion vorran getrieben wird?!
Ich werde das ganze an einem Beispiel erläutern:
Es gibt ein Spiel mit n+1 Regeln. Immer wenn man denkt man hat die letzte Regel des Spiels verstanden, kommt eine weitere Regel hinzu. Der unstillbare Wille zu gewinnen ist allerdings so stark, dass man jede neue Regel, wie ein trockener Schwamm das Wasser, aufsaugt.
In diesem Fall gibt es ein grundlegendes Problem: Irgendwann ist der Schwamm voll.
Ist man zum Scheitern verurteilt, weil der Drang nach Perfektion nicht befriedigt wird? Nimmt der Drang nach Perfektion proportional zur Spielzeit ab? Lässt man tropfenweise die unwichtigen, kleinen Regeln abfließen um sich auf die spielentscheidenden zu konzentrieren?
Und ohne Frage: Wie weis man, ob die Mitspieler nach den selben Regeln spielen?
Um wieder auf die anfänglichen Fragen zurückzukommen: Sei das Spiel das Leben, so sind Kants Fragen äquivalent zu den Fragen bezüglich des vollgesogenen Schwamms.
Es gibt viele Situationen die als ‘Spiel’ auf sogenannten ‘Regeln’ basieren. Die richtigen Regeln für das richtige Spiel zu finden und zu lernen, beinhaltet wohl der Lernprozess des Lebens.
Ja, das war eventuell starker Tobak was die zusammengewürfelten Buchstaben ergeben haben, aber ich habe wohl für mich das ausgedrückt was mich beschäftigt. Und da sind wir gleich wieder bei den empirischen Überlegungen: beschäftigt mich das wirklich, oder hat das Thema mich so mitgerissen? Warum beschäftigt mich das? Warum ist die Erde kein pyramidenähnliches Gebilde und warum zur Hölle heist ein ‘Apfel’ nicht ‘Banane’? Können Hasen wirklich nicht sprechen, oder können wir deren Sprache wie das Ultraviolette Licht einfach nicht wahrnehmen? Warum legen Hasen keine Ostereier?
Soll sich jeder über seine Gedanken gedanken machen, und nicht über meine. Sinnvoll, sinnfrei Sinn?
Wer sich selbst die Frage des “Sinns” stellt, dem kann ich nur die Band Knorkator und deren Liedtexte empfehlen, da diese Band sich mit der Frage nach dem Sinn in Texten beschäftigte.
So, das wars für heute, grüßt mir die gelb-grün gepunkteten Truthähne.
Grüße Vannelle
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"Tell the chef, the beer is on me."
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